Greiner Kaminbau GmbH - Kaminöfen, Heizkamine & Schornsteine in Neckarbischofsheim, Lauffen und Ladenburg

bionic fire™ - "Der sauberste Ofen der Welt"

Pressebericht in der "Frankfurter Allgemeine Zeitung"


Bionicfire Zeitungsartikel

Bionicfire EVO bionic fire™ EVO
Artikel vom 23.04.2013 in der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (tägl. Leser-Reichweite, deutschlandweit: 939'000 Personen)

Weit unter allen Grenzwerten - Der sauberste Ofen der Welt regelt sich selbst

"Wenn Kaminöfen nicht sauber brennen, liegt das manchmal am Benutzer. Denn die Luftzufuhr dem Bedarf so anzupassen, dass weder zu viel Wärme durch den Abzug rauscht noch das Holz vor sich hin schmurgelt, erfordert einige Erfahrung. Jetzt gibt es einen Ofen, der das für seinen Besitzer erledigt und zugleich die Nachverbrennung über eine zweite Flamme steuert. Seine Anbieter bezeichnen ihn als den saubersten Kaminofen der Welt. "Die Werte der neuen Emissionsschutzverordnung werden weit unterboten", sagt Professor Wolfgang Wiest von der Universität Kassel, der für das Netzwerk Global Mind die Technik entwickelt hat. Die Typprüfung habe einen Kohlenmonoxid-Ausstoß von 302 Miligramm je Kubikmeter ergeben, das sei ein Viertel der zulässigen Werte.
Die Feinstaubentwicklung beträgt mit 4 mg nur ein Zehntel der Höchstmenge. Mit einem Wirkungsgrad von 86 Prozent (die Norm fordert mindestens 78) liegt der neue Ofen, der unter dem Namen Bionic Fire verkauft wird, noch einmal deutlich besser als der erste Kaminofen in Zweifeuer-Technik (83,6 Prozent), der vor etwa zehn Jahren ebenfalls von Global Mind entwickelt worden ist, allerdings für einen anderen Anbieter.
Dessen an sich auch nicht schlechter Feinstaubwert ist noch etwa dreimal so hoch.
Kaminöfen brennen mit mindestens 600 Grad Celsius, am saubersten sind sie mit etwa 1000 Grad. Normalerweise wird die Nachverbrennung der Gase über die Zufuhr von Sekundärluft im oberen Teil des Brennraums erreicht. Der Bionic Fire brennt dagegen mit zwei Feuern - eine Flamme wie gewohnt nach oben, die andere nach unten. Dafür werden die Rauchgase durch den Feuerdom aus der oberen in die untere Brennkammer geleitet. Dort werden sie nahe der heißen Glut nachverbrannt, wodurch weniger Ruß und andere Schadstoffe entstehen als in herkömmlichen Kaminöfen. Die Technik ist an sich nichts Neues, sie ist unter der Bezeichnung "unterer Abstand" Standard bei den Holzfeueranlagen im Heizungskeller, aber in Kaminöfen ohne elektrischen Ventilator und einer Lambdasonde für die Sauerstoffzufuhr schwer zu verwirklichen. Da das Sekundärfeuer zur Nachverbrennung erst funktioniert, wenn das Holz richtig angebrannt und ausreichend Glut vorhanden ist, muss bei den bisher erhältlichen Modellen von Hand nachreguliert werden. Das entscheidet der Bionic Fire jetzt selbst, gesteuert wird er über Thermobimetalle; wenn der Ofen richtig angebrannt ist, drosselt der Ofen die Primärluft. Das Verfahren ist patentiert. "Die Automatik verhindert eine Fehlbedienung beim Umschalten und korrigiert auch Fehler beim Heizen wie zu viel oder zu nasses Holz", sagt Wiest.
Die guten Werte würden deshalb nicht nur unter Testbedingungen, sonder auch im täglichen Gebrauch erreicht. Das Design des neuen Ofens ist ungewöhnlich, er besteht aus Stahl, Holz, Glas und Beton. Das Schweizer Unternehmen Attica Feuerkultur verkauft Bionic Fire für 4900 Euro."

Artikel von LUKAS WEBER